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Baubericht Ferrari 360
Baubericht Ferrari 360 Spider 18.04.2010

 

Ab dem Jahre 1999 löste der Ferrari 360 Modena den F355 ab, welcher von 1994 an gebaut wurde.

Vom Ferrari 360 gab es 3 Modelle: Den Modena, den Spider und den Challenge Stradale ( CS ).

Alle Fahrzeuge weisen einen 3,6l großen V8-Mittelmotor auf, welcher im Modena und Spider 400 PS und beim CS sogar 425 PS erzeugt. Insgesamt betrachtet ist der 360 der meistverkaufte Ferrari-Sportwagen bis dato. Der direkte Nachfolger ist der F430.

Die Version welche ich baue ist der Spider. Dieser wird bis auf die Felgen OOB ( Out of Box – direkt aus dem Karton ohne aufwändige Umbauten ) gebaut und hat ein direktes Vorbild.

Der Bausatz ist von Tamiya aus dem Jahre 2001 und hat noch eine vollständige Motornachbildung ( kein Curbside ). Tamiya-Modelle zeichnen sich durch die exakte Nachbildung des Originals sowie sehr gute Passgenauigkeit aus.

Der Bausatzkarton
Die neuen Felgen

 
Baubericht Ferrari 360 Spider 23.04.2010

 

Da der 360er noch eines der älteren Tamiya-Modelle ist, verfügt er wie schon beschrieben über eine Motornachbildung sowie detaillierte Aufhängungen. Daher müssen auch einige Teile verbaut werden, wie das Bild der gefüllten Box verrät.
Teile satt – der gefüllte Karton
Zuerst habe ich mit dem Motor begonnen. Das V8-Triebwerk besteht aus einigen Teilen, welche später in Aluminium lackiert werden müssen.
Die Einzelteile des Motors
Die vorderen Bremsscheiben habe ich anschließend auch zusammengeklebt.
Die gelochten Bremsscheiben sind gut detailliert

 
Baubericht Ferrari 360 Spider 28.04.2010

 

Am Diffusor musste ein kleines Teil mit Gitter eingeklebt werden, was keine besondere Herausforderung darstellt.

Das besagte Gitter

Lenkrad, Lenksäule und Schaltwippen kommen in drei Einzelteilen daher.

Beim zusammenkleben ist auf die richtige Positionierung zu achten, wer möchte die Schaltwippen schon gerne mit den Kniescheiben bedienen ?

Die Türverkleidungen erstrahlen noch in „Natur-Plastik“

Später werden diese in 2 Farben lackiert

Auch der Innenraum sagt momentan nichts aus.

Ein Flocking aus Textilfasern sorgt zukünftig für „Teppichlook“

Das größte Problem war allerdings, als ich bemerkte dass das Vorbild nicht dieselben Sitze hat, als die Exemplare aus dem Karton. Vor allem fallen einem die Gurtdurchführungen sofort auf. Gut dass man eine Ferrari-Bausatz-Sammlung besitzt, daher fanden sich 2 neue Exemplare eines Ferrari 599,

Links der Sitz des 360, rechts das neue Exemplar des 599.

 
Baubericht Ferrari 360 Spider 01.06.2010

 

Die Ätzteile von Scale Production

Da einem irgendwas immer nicht so gefällt, habe ich die Bremsscheiben gegen Ätzteile von Scale Production ausgetauscht. Diese bestehen pro Bremsscheibe aus 4 Teilen, nämlich Innenteil, Aussenteil, Innenbelüftung und Bremssattel.


Ätzteile können nur mit Sekundenkleber verklebt werden. Hierbei ist natürlich Vorsicht geboten.


Die fertigen Teile sind von echten kaum zu unterscheiden. Im Hintergrund sind die Bremszangen zu sehen.

Der Innenraum konnte auch schon grundiert werden, um die notwenige Grundlage für die späteren Lackschichten zu schaffen. Wenn die Grundierung fehlt, kann auf der lackierten ersten Farbe nicht abgeklebt werden um z.B. eine zweite Farbe zu lackieren. Die Farbe unter dem Klebeband würde nicht am Plastik haften und ließe sich beim Entfernen des Klebebandes wieder mit abziehen.


Der grundierte Innenraum. Die Mittelkonsole wird später in einer anderen Farbe lackiert. Die Reste der abgeschliffenen Sitzhalterungen sind nach einem Flocking mit Textilfasern nicht mehr zu sehen.


Auch die Tür-Innenverkleidungen bekommen später eine 2-Farb-Lackierung.


 

 
Baubericht Ferrari 360 Spider 27.06.2010

 

An der Karosserie müssen die Schweller befestigt werden, an welchen außerdem die hinteren Radkästen angegossen sind.

Vorsicht ist beim Verkleben geboten, damit evt. zuviel aufgetragener Kleber nicht aus den Fugen quillt

Das Ergebnis der verklebten Schweller ist nun eine fertige Karosserie welche für die Lackierung vorbereitet werden kann.

Der Blick von hinten

Karosserie von vorne

Am Motor hat sich auch etwas getan. Die Maschine habe ich in Aluminium lackiert, das dürfte dem echten Farbton am Nächsten kommen. Die Zündkerzenstecker wurden aufgebohrt, um später Zündkabel befestigen zu können. Letzendlich habe ich eine Detailbemalung der Zündkerzenstecker des Ölfilters und Getriebeabschlusses vorgenommen. Die Riemen samt Spannrollen wurden ebenfalls bemalt und an den Motor geklebt.

Der in Aluminium lackierte V8

In die Löcher kommen später Zündkabel

Etwas Detailbemalung

Auch die Riemen samt Rollen wurden farblich behandelt
Der Unterboden ist nun auch in seidenmattem schwarz lackiert. Eine Abdeckung samt Stabilisator wurden hinzugefügt.
Die Einzelteile des Unterbodens
Das Ergebnis
Nachdem die Felgen der Vorderachse weniger Tiefbett als die der hinteren aufweisen, habe ich die mir vorliegenden Exemplare mittels Schleifpapier behandelt. Somit habe ich nun 2 unterschiedlich breite Felgen für Vorder- und Hinterachse.
Links die Felge für die Vorderachse, rechts das Exemplar der Hinterachse
Die Karosserie wurde inzwischen grundiert um eine Grundlage für den späteren Lack zu bilden. Die Räder sind nur mal lose untergestellt um einen ersten Eindruck zu erhalten, die Reifen sind mir noch viel zu klobig und weisen zuviel Querschnitt auf. Aber auch diesem Problem entledige ich mir. Der Einfüllstutzen für das Motoröl wurde auch fertiggestellt und mit dem Bausatz beiliegenden Deckeln versehen.
Die grundierte Karosserie mit den bearbeiteten Felgen
Der Einfüllstutzen für das Öl
 


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Marc Swoboda